Samstag, 29. Dezember 2007

Marketingservice: Blogstudie 2007 der Uni Leipzig

Blogs und Blogger - das Thema ist noch längst nicht gefrühstückt. Im Gegenteil, es wird erst richtig spannend. Wer sind "die Blogger"? Was bleibt von der Blogosphäre, wenn man marketingtechnische Raster auflegt? Sind Blogs wirklich ein brauchbares Konzept-Tool für eine breiter angelegte Kommunikations-Strategie? Sind diese Marketingraster etwa selbst schon von gestern? Wenn es um Blogs im Business geht, wird es rasch unübersichtlich...doch die Nebel lichten sich.

Fakt ist: die Technik und ihre Nutzungsgeflechte sind existent. Auch das inzwischen Millionen zählende Publikum, ganz zu schweigen von den Autoren, die tagtäglich schreiben und eine bislang unterbelichtete "Macht" ausüben. Sie sind, darüber kann kein Zweifel herrschen, Multiplikatoren und nicht wenige von ihnen werden in Zukunft zu den Größen in einer sich neu formierenden Medienlandschaft zählen.

Die Uni Leipzig hat in Kooperation mit der Suchmaschine Ask.com über 600 Internetnutzer in Deutschland zum Thema Weblogs befragt. mehr.....
http://www.blogstudie2007.de/

Montag, 24. Dezember 2007

Wir wünschen Ihnen Frohe Festtage


know-how-market.com wünscht Ihnen besinnliche und erholsame Feiertage.
Festliche Grüße
Manfred Berger und Ralf Augustin
Foto: Copyright Public Domain / Motiv: Byzantinische Marienverehrung

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Hajo Remde mit Remde und Partner auf know-how-market.com


Wieder ein Neuzugang: Wir begrüßen ganz herzlich Hajo Remde auf unserem Portal. Der erfahrene Freelance-Diplom-Designer mit Büros in Stuttgart und Köln ist seit über zehn Jahren im Kommunikationsgeschäft. Bei uns ist er mit einem Zielgruppenkonzept für den gehobenen urbanen Einzelhandel am Start.
Remde und Partner erarbeiten seit Mitte der neunziger Jahre branchenübergreifend visuelle Kommunikationskonzepte für kleine und mittelständische Unternehmen. Mit seinen langjährigen Erfahrungen ist Hajo Remde auch als "Art-Director-on-Demand" eine gefragte Größe. know-how-market.com wünscht Hajo Remde viel Erfolg mit seinem Konzept.

Sonntag, 16. Dezember 2007

Trend 2008: Guerilla Marketing



Guerilla Marketing geistert als "Kampfbegriff" schon eine ganze Weile durch die Agenturwelten. Was steckt wirklich dahinter?

Die ersten Buchpublikationen zum Thema datieren zurück in die späten Neunzigerjahre, als amerikanische und britische Autoren den Begriff prägten. In Deutschland erschienen die ersten Publikationen zu GM vor etwa vier Jahren. Es dauerte dann nicht mehr lange, bis die Taktik in den ersten Konzepten auftauchte und in die Praxis umgesetzt wurde.

Sicher sorgte auch die Verbraucherkrise in Deutschland zwischen 2001 und 2006 für den nötigen Druck, denn mit dem alten Schema-F der klassischen Werbung war in vielen Vermarktungssituationen kein Blumentopf mehr zu gewinnen. Rezession und explizite Kaufzurückhaltung riefen Guerilla Marketing auf den Plan. Kreative und Werbung treibende Unternehmen haben inzwischen Blut geleckt. Das Geschäft mit Guerilla-Taktiken läuft gut - für Ideengeber und Unternehmen gleichermaßen.

Das Buch von Thomas Patalas erklärt, was GM ist. Mehr noch: Es zeigt auf, wo und auf welche Weise man diese Vermarktungstaktitk erfolgsversprechend in Konzepte einbauen kann. Der Titel hat gute Rezensionen bei Amazon, und die KHM-Redaktion schließt sich den guten Bewertungen gerne an.

In eigener Sache: know-how-market.com bietet mit der Kategorie "Struppige Hunde" die Möglichkeit, sofort umsetzbare Guerilla-Marketing-Konzepte einzustellen. Wir freuen uns auf den ersten Konzeptanbieter aus diesem Bereich.

"Guerilla Marketing - Ideen schlagen Budget"

von Thomas Patalas

ISBN-13: 978-3589235001

Foto: Amazon / Text: Volker Remy

Wir begrüßen "die gebrauchsgrafiker" auf know-how-market.com

Oliver Schuh

Als einen der ersten neuen Partner begrüßen wir "die gebrauchsgrafiker" auf unserem Portal. Das Website-Motto der Kommunikationsprofis aus dem norddeutschen Stelle lautet: "Transparenz schafft Akzeptanz". Und weiter heißt es dort:

"die gebrauchsgrafiker sind der festen Überzeugung, daß transparente Beratung und Kalkulation ehrliches Vertrauen und echte Sicherheit beim Kunden erzeugt, und damit Akzeptanz schafft. Die gesunde Basis einer erfolgreichen Zusammenarbeit."

die gebrauchsgrafiker stellen auf know-how-market.com ein Kochbuchkonzept für Markenartikler (Food) vor. Klingt interessant, vor allem: sehr trendig.

know-how-market.com dankt Oliver Schuh und seinem Team für den Schritt aufs Portal, und wir wünschen den gebrauchsgrafikern viel Erfolg im Neugeschäft.
Foto: Oliver Schuh (Copyright)

NRW-Imagekampagne - Konzeptlos in die Zukunft?


Von Volker Remy

Wie Spiegel Online berichtet, wird Nordrhein-Westfalen rund 10 Millionen Euro für eine Imagekampagne ausgeben, die sich vor allem an Investoren richten soll. Die Diskussion gerät in Fahrt. Bereits die Vorschläge für einen Claim beschwören kleinkariertes Hickhack herauf...

Zehn Millionen Euro sind kein Pappenstil. Es handelt sich um eine Dachmarkenkampagne für das bevölkerungsreichste Bundesland, dessen Einzelregionen, allen voran das Ruhrgebiet, eigene Imageauftritte planen. Andere Regionen des Landes kochen schon längst ihr eigenes Süppchen, wenn es um die Bewerbung von Investoren geht.

Ein einziger NRW-Claim hätte ungleich bessere Chancen wahrgenommen und gelernt zu werden, wenn er von allen Regionen des Landes akzeptiert und benutzt werden würde. Der Wiedererkennungswert, das lernt man im ersten Semester einer jeden Werbeakademie, würde mit dieser Dachmarkenmaxime erheblich schneller etabliert.

Statt alle Kräfte zu bündeln, werden überall kleine Leuchtfeuer angezündet, im geschilderten Fall ein etwas größeres. Das gibt zwar nette Leuchteffekte, wirklich heller wird es dadurch aber auch nicht. Wenn eine Konzeption schon daran zu scheitern droht, dass man sich nicht sicher ist, ob der Kampagnen-Claim deutsch, englisch oder denglisch ausfallen sollte, kann man nur noch in Deckung gehen. Die Zeit der Dumm-Dumm-Geschosse beginnt...

Konzepte stehen für eine gute, das heißt vor allem: unmissverständliche Positionierung. Daran scheitern die meisten Standortmarketingkampagnen. Leider.

Es gibt bei aller Kritik an diesen Zuständen brilliante Ausnahmen - sie werden im Beitrag auf Spiegel Online dem entsprechend erwähnt. Die Baden-Württemberger Kampagne "Wir sprechen alles, außer Hochdeutsch" steht nach wie vor für eine der besten Standortmarketingkampagnen im deutschsprachigen Raum. Auch die sachsen-anhaltinische "Frühaufsteherkampagne" zählt dazu.

Steht am Ende der NRW-Kampagne wieder mal ein lauer Kompromiss, dem man zwar den politischen Proporzgedanken anmerkt, von dem aber schon in Holland niemand mehr Notiz nimmt? Schade ums Geld wäre es allemal.